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Produktion

Windkraft-Pionier Aloys Wobben verstorben

Enercon-Gründer wurde 69 Jahre alt

Die Windkraftindustrie hat einen ihrer Pioniere verloren: Aloys Wobben, der Gründer des Windanlagenbauers Enercon mit Stammsitz im niedersächsischen Aurich, ist mit 69 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Vor 21 Jahren hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Wobbens herausragenden technologischen Entwicklungen mit dem Deutschen Umweltpreis 2000 gewürdigt.

05.08.2021
Bild: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Firmenpatriarch Aloys Wobben ist verstorben. | Bild: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Mit grosser Trauer ist die Nachricht vom Tod Wobbens in der DBU aufgenommen worden. Der Generalsekretär der Stiftung, Alexander Bonde, würdigte Wobben als «genialen innovativen Ingenieur mit bemerkenswerter Weitsicht und unvergleichlichem unternehmerischem Wagemut». Bonde: «Wobben hat den Weg geebnet für eine Welt der erneuerbaren Energien. Die Entwicklung der ersten getriebelosen Windenergieanlage wird immer mit seinem Namen und der Firma Enercon verbunden bleiben.» Diese Erfindung war nach den Worten des DBU-Generalsekretärs «ein Meilenstein für Windkraft und Umweltschutz». Wobben sei im besten Sinn ein Pionier gewesen. «Er war ein Entrepreneur für Umweltschutz, hat Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region geschaffen – und sich zu einer Zeit für erneuerbare Energien eingesetzt, als die Zeichen noch auf Atomkraft standen», so Bonde.

Wobben stammt von einem Bauernhof im emsländischen Rastdorf, wo er 1952 geboren wurde. Nach einer Ausbildung zum Elektromaschinenbauer und anschliessendem Studium der Elektrotechnik gründete er im Alter von 32 Jahren die Firma Enercon. Sie sollte im Laufe der Zeit zu einem der grössten deutschen Unternehmen der Windkraftindustrie werden. Schon acht Jahre nach Firmengründung sei Wobben mit Enercon «ein wahrer Coup an Ingenieurskunst» gelungen, so Bonde. Die erste getriebelose Windenergieanlage E-40/500 bedeutete tatsächlich den technologischen Durchbruch. Enercon ist mittlerweile der grösste deutsche Onshore-Anbieter für Windenergie und hat nach eigenen Angaben bislang weltweit mehr als 30’000 Windanlagen gebaut. Bereits vor fast zehn Jahren hatte sich Wobben wegen seiner Krankheit aus dem Unternehmen zurückgezogen und seine Firmenanteile einer nach ihm benannten Stiftung übertragen.

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