Direkt zum Inhalt
Suche
  • Inserieren
  • eArchiv
  • Abonnieren
  • Kontakt
Français
    • Vorschau
    • Rückschau
  • Marktplatz
  • Über Bulletin.ch
Français
Themen

Energienetze

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Produktion

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Energiespeicherung

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Verbrauch

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Mobilität

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

ICT

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Electrosuisse

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung
Electrosuisse
Meinung
Stefan Hatt
Stefan Hatt

ist Präsident des Expert Board ETIT von Electrosuisse und Senior Manager bei Consenec AG.

  • Consenec AG
    5405 Dättwil
  • email
22.09.2022  | 

Vernetzt mit Europa

Die Energiestrategie 2050 steht: Wasser, Sonne, Wind und Biomasse sollen die Stützpfeiler der künftigen Stromversorgung sein – zu vernünftigen Kosten und mit der Versorgungssicherheit als höchster Priorität. Aber reichen dafür die einheimischen Ressourcen?

Beim Ausbau der Wasserkraft werden Standortlimiten, Kosten und Einsprachen für die erwünschten 1 bis 3 TWh eine hohe Hürde sein. Auch Solaranlagen können zwar massiv ausgebaut werden – aber sind die genannten 30 TWh wirklich realistisch? Und Wind? Zurzeit werden gerade einmal 100 GWh aus Windenergie gewonnen.

Ganz anders sieht es im Ausland aus. Dort erlauben stabilere Windverhältnisse und vorteilhaftere geografische und regulatorische Bedingungen eine bessere Kosten-Nutzen-Situation; oft erübrigen sich Subventionen. So sind beispielsweise in Schottland vor Kurzem die Nutzungslizenzen für Offshore-Windkraftanlagen von über 20 GW (entspricht der gesamten Kapazität in der Schweiz) vergeben worden.

Wie aber bringt man diese grüne Energie in die Schweiz? Indirekt und direkt: Einerseits kann Nordsee-Windstrom in Wasserstoff umgewandelt und im europäischen Gaspipeline-Netzwerk importiert werden, andererseits mit einem intelligenten, stabilen und «gesellschaftlich akzeptierten» Übertragungsnetz. Und bestehende Stromnetze können mit technischen Massnahmen (Statcom, FACTS, Phasenschieber, hybride Freileitungen) stärker belastet werden. Schliesslich ist – zusammen mit technischen/regulatorischen Anpassungen (z. B. Dynamic Line Rating) – eine Teilnahme der Schweiz am «Flow Based Market Coupling»-Modell dringend notwendig.

Unter den gegebenen Rahmenbedingungen dürfte die Schweiz kaum je eine wirtschaftlich vertretbare energetische Autarkie erreichen. Aber dies sollte auch gar nicht das Ziel sein, denn gemeinsam mit Europa betriebene Infrastrukturen werden kostengünstiger und zuverlässiger funktionieren. Die Lösung wird also in einer Kombination von lokaler Mehrproduktion und einem mit Handelsabkommen gestützten Import/Export zu finden sein. Dafür braucht es erhöhte Investitionen in intelligente, flexible Netze.

Downloads

  • 2022_10_Perspektiven_Stefan_Hatt (PDF)

Das könnte Sie auch interessieren

Spannungsumstellung im Mittelspannungsnetz
03.02.2026 Marco Giovanelli

Spannungsumstellung im Mittelspannungsnetz

Automatisierungslösungen mit Grid2050 ins Stromnetz bringen
30.01.2026 Benjamin Sawicki

Automatisierungslösungen mit Grid2050 ins Stromnetz bringen

Anzeige
Veranstaltungen
ZHAW Tagung zum Energie- und Nachhaltigkeitsrecht
17. April 2026 – Winterthur
Energiekongress
13. Mai 2026 – St. Gallen
Science Brunch 41
19. März 2026 – Zürich
Netzimpuls
25. März 2026 – Aarau
Bahntagung
5. Mai 2026 – Baden
Advertorials
  • Datenschutz
  • Impressum
Suche
Themen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Vorschau Rückschau Alle sehen
Marktplatz
Über Bulletin.ch
Inserieren eArchiv Abonnieren Kontakt
Français