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Energienetze

2-MW-Batteriespeicher für die Ostschweiz

Stabilisierung des Stromnetzes

07.06.2019
C_1906_Rappi

Seit dem 7. Juni 2019 stehen auf dem Areal der Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil AG (EWJR) zwei Schiffscontainer. Darin befindet sich ein Speicher mit zwölf Lithium-Eisenphosphat-Batteriemodulen. Sie haben zusammen eine Speicherkapazität von rund 2,2 MWh und erbringen eine maximale Leistung von 2 MW. Diese Kennzahlen machen die Anlage zum momentan grössten Batteriespeicher der Ostschweiz. Die Anlage trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei und leistet einen Beitrag zur Energiestrategie 2050.

Der Batteriespeicher der EWJR soll dazu beitragen, im Stromnetz Schwankungen zwischen Energieproduktion und -nachfrage auszugleichen. Denn die produzierte Strommenge aus erneuerbaren Energiequellen wie zum Beispiel einer Photovoltaik-Anlage lässt sich nur schwer vorhersagen. Ein Batteriespeicher gleicht diese Schwankungen aus, indem er sich auflädt, wenn mehr Strom produziert als verbraucht wird. Im umgekehrten Fall gibt er die gespeicherte Energie wieder ins Verteilnetz ab – dann wird von Systemdienstleistungen gesprochen. Ausserdem kommt es zu Tageszeiten, in denen Haushalte und Gewerbe viel Strom nutzen, zu sogenannten Lastspitzen. Mit einem Batteriespeicher lassen sich solche Lastspitzen abfedern. Bei diesem Vorgehen reduzieren sich die Kosten für die Nutzung des Vorlieger-Netzes, was den Endkunden zugutekommt.

7.6.2019

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